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Apple Vision Pro steckt aufgrund der spärlichen immersiven Videobibliothek in einem Dilemma

Einem aktuellen Bericht von Mark Gurman in seinem Power On-Newsletter zufolge stehen die Vision Pro-Headsets von Apple bei den Verkäufen vor einer „Catch-22“-Situation, die vor allem auf eine spärliche Bibliothek immersiver Videos zurückzuführen ist.

Gurman wies darauf hin, dass der Vision Pro seit seiner Einführung nur mäßige Verkäufe verzeichnete. Er schätzt, dass die Auslieferungen des Headsets in den USA „nicht annähernd eine Million Einheiten“ betragen. Dies wurde während der jüngsten Telefonkonferenz von Apple weiter bestätigt, bei der CEO Tim Cook von Fragen im Zusammenhang mit Vision Pro überrascht zu sein schien, was auf einen Mangel an nennenswerten Marktreaktionen hindeutete.

Der hohe Preis von 3.500 US-Dollar stellt für Durchschnittsverbraucher ein großes Hindernis dar. Während das Headset für Profis eine gute Leistung erbringt, fehlt ihm eine klare Anwendungsrichtung für die breite Öffentlichkeit, was es weniger attraktiv macht.

Darüber hinaus ist die immersive Videobibliothek für Vision Pro äußerst begrenzt. Beispielsweise endete das NBA 2025 All-Star Game vor einem halben Jahr, aber Vision Pro bietet immer noch nur die Highlights des All-Star Game 2024. Es gibt nur wenige Episoden von TV+-Dokumentationen wie „Wildlife“ und „Adventure“, die mit immersivem Video kompatibel sind. Bei Sendungen wie „Elevated“ und „Concert for One“ sind nur eine oder zwei Episoden im immersiven Format verfügbar.

Interessanterweise enthüllte Gurman, dass Apple tatsächlich eine große Anzahl immersiver Videos gedreht hat, sich aber bewusst zurückhält, um angesichts der schleppenden Verkaufszahlen seinen Videobestand nicht zu erschöpfen. Dies hat zu einem Paradox geführt, dass Apple immersive Videos benötigt, um den Umsatz anzukurbeln, schlechte Verkäufe das Unternehmen jedoch davon abhalten, mehr Videos zu veröffentlichen.

Gurman erwähnte auch, dass Apple zwar die Produktion von Vision Pro-Videos durch Dritte fördert und Unternehmen wie Blackmagic ihre Software für immersive Video-Workflows angepasst haben, es jedoch unwahrscheinlich ist, dass Drittunternehmen die Initiative zur Anpassung ergreifen werden, wenn Apple selbst zögert, immersivere Videos zu veröffentlichen.

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