DJI Osmo Nano Test: Eine bahnbrechende Daumenkamera für mühelose Action-Aufnahmen
Während der DJI Osmo 360 immer noch Wellen schlägt, nutzt DJI bereits die Gelegenheit mit seinem neuesten Angebot: dem Osmo Nano. Die Osmo Nano wurde am 23. September auf den Markt gebracht und ist die Daumenkamera der nächsten Generation, die leistungsstarke Leistung mit einem kompakten Design verbindet. Seine magnetische, tragbare Bauweise ermöglicht vielseitige Winkel und macht es ideal für alles, von Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren und Laufen bis hin zu alltäglichen Momenten wie Versammlungen und Reisen. Der Nano verspricht eine atemberaubende Bildqualität und fängt lebendige Momente mühelos ein.
Portabilität, Einfachheit und außergewöhnliche Bildqualität sind die Kerneigenschaften des Osmo Nano.

Mit dieser neuen Version hat DJI sein Sortiment an tragbaren Kameras vervollständigt, das nun Osmo Pocket, Osmo Action, Osmo 360 und Osmo Nano umfasst. Ganz gleich, ob Sie sich für Handheld-Vlogging, Action-Sport, Vollbildaufnahmen oder kreative Freestyle-Aufnahmen interessieren, DJI hat für jeden Bedarf eine Lösung.
Wie ist es also, den brandneuen Osmo Nano zu verwenden? Lassen Sie uns in unsere Rezension eintauchen.
Design: Einzigartige Kreativität, ein neuartiges Erlebnis
Auf den ersten Blick kam mir der DJI Osmo Nano etwas unkonventionell vor. Es ähnelte nicht sofort einem der bekannten Designs von DJI – abgesehen von der klassischen durchscheinenden dunkelgrauen Farbgebung und dem DJI-Logo auf der Vorderseite. Es war jedoch klar, dass es sich tatsächlich um eine DJI-Kreation handelte.
Im Gegensatz zu den bekannteren Osmo Action 4 oder Action 5 Pro verfügt der DJI Nano über ein Dual-Body-Design: eine Hauptkamera und ein Videoübertragungsmodul, die jeweils unabhängig voneinander betrieben und gegenseitig gesteuert werden können. Sie können jedes Modul separat steuern, allerdings müssen Sie die Hauptkamera gedrückt halten, um mit der Aufnahme zu beginnen.

Im Einklang mit dem charakteristischen minimalistischen Design von DJI verfügt der Nano nur über drei Tasten: eine anpassbare Taste für die Hauptkamera und das Videoübertragungsmodul sowie eine Sperrtaste über dem Videomodul zum Entsperren der Hauptkamera. Wenn Sie die Action-Serie von DJI schon einmal verwendet haben, werden Ihnen die Benutzeroberfläche und das Menülayout vertraut vorkommen und Ihnen den Einstieg erleichtern.

Trotz dieser Vertrautheit bietet der DJI Nano einige einzigartige Funktionen. Traditionell müssen Sie bei Actionkameras eine Aufnahmetaste drücken, um die Aufnahme zu starten. Der Formfaktor des Nano eröffnet jedoch neue Möglichkeiten. Über die einfache Befestigung an der Kleidung hinaus ermöglicht sein magnetisches Design eine nahezu beliebige Platzierung für dynamische Aufnahmewinkel.
Das Starten der Aufnahme mit einem einzigen Tastendruck mag auf den ersten Blick schwierig erscheinen, aber DJI hat es einfach gemacht, indem es mehrere Optionen zum Starten der Aufnahme anbietet. Wenn Sie beispielsweise zweimal auf die Hauptkamera tippen, wird die Aufnahme gestartet. Kombinieren Sie dies mit der Sprachsteuerungsfunktion aus der Action-Serie von DJI und der Nano wird zu einem vielseitigen Werkzeug für eine Vielzahl von Szenarien.
Das Bildübertragungsmodul dient nicht nur zur Anpassung der Kameraeinstellungen, sondern dient auch als tragbare Powerbank für die Hauptkamera. Bei Tests haben wir festgestellt, dass das Übertragungsmodul die Hauptkamera, wenn sie leer war, in nur 22 Minuten von 0 % auf 80 % auflud und dabei nur 72 % des eigenen Akkus verbrauchte. Dies bedeutet, dass die Kamera mehr als einmal vollständig aufgeladen werden kann, was ziemlich beeindruckend ist.

Was die Akkulaufzeit angeht, kann der DJI Nano etwa 67 Minuten lang ununterbrochen bei 4K/60fps aufzeichnen. Mit dem Bildübertragungsmodul verlängert sich diese auf 150 Minuten. Wenn Sie die Auflösung oder Bildrate verringern, verbessert sich die Akkulaufzeit weiter. Bei 1080p/24fps kann der Nano bis zu 200 Minuten oder fast 3,5 Stunden aufnehmen. Die Hauptkamera ist bis zu einer Tiefe von 10 Metern wasserdicht, während das Bildübertragungsmodul nach IPX4 spritzwassergeschützt ist. Damit ist die Kamera für die meisten Outdoor-Abenteuer robust, obwohl das Übertragungsmodul eine sorgfältigere Handhabung erfordert.
DJI hat auch ein kleines, aber nützliches Update am Bildübertragungsmodul vorgenommen. Da es nach dem Positionieren der Kamera problemlos in die Tasche gesteckt werden kann, sind versehentliche Berührungen – etwa das Anhalten oder Stoppen des Filmens – möglich. Um dies zu verhindern, hat DJI eine „Bildschirmsperre“-Funktion hinzugefügt, die aktiviert werden kann, indem man einfach das Menü herunterzieht und auf das Schlosssymbol tippt.

Insgesamt ist das Design des DJI Nano erfrischend innovativ und leicht wiedererkennbar. Dank der magnetischen Oberseite lässt es sich nach dem Filmen schnell und bequem wieder anbringen. Als kompakte, daumengroße Kamera ist sie eine Klasse für sich und ein direkter Vergleich mit Mainstream-Actionkameras wäre daher unfair. Während manche es eher als Unterhaltungsgerät betrachten, hat meine persönliche Erfahrung mit dem Nano gezeigt, dass seine Bildqualität mit der Action-Serie von DJI vergleichbar ist und trotz seiner geringen Größe eine beeindruckende Leistung bietet.
Bildqualität: Die Mini DJI Action 5 Pro
Bevor wir in unsere praktischen Erfahrungen mit der Bildqualität des DJI Nano eintauchen, werfen wir zunächst einen Blick auf seine Hardware-Spezifikationen: ein 1/1,3-Zoll-Sensor, 143° Ultraweitwinkel, F2,8-Blende, 13,5 Blendenstufen Dynamikbereich, ein 1,96-Zoll-OLED-Bildschirm, integrierter 64/128-GB-Speicher, USB 3.1-Unterstützung, Bildübertragungsfernbedienung und Kompatibilität mit den Osmo-Doppelmikrofonen.
Was die Videofunktionen angeht, unterstützt der Nano 4K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde, 4K 120 Bilder pro Sekunde für Zeitlupe, Zeitrafferaufnahmen, 10-Bit-Farbe, D-Log M-Format, Superstabilisierung, Horizontkorrektur und mehr.
Zunächst hatten wir bescheidene Erwartungen an die Bildqualität des Nano. Aufgrund seiner geringen Größe, des begrenzten Platzes für einen großen Sensor und der Notwendigkeit von Batterien, Kühlkörpern und einem Motherboard schien es unwahrscheinlich, dass damit qualitativ hochwertige Fotos oder Videos aufgenommen werden könnten.

Allerdings ist es DJI, dem Meister der Imaging-Stacking-Technologie, gelungen, einen 1/1,3-Zoll-Sensor in ein so kompaktes Gehäuse zu integrieren. Wir vermuten, dass es sich hierbei um denselben Sensor handelt, der auch im DJI Action 5 Pro zu finden ist.

Da sich beide Kameras den gleichen Sensor teilen, überrascht es nicht, dass die Bildqualität des Nano beeindruckend ist. Nach fast einem Monat Testzeit sehen wir den DJI Nano nun als „Mini“-Version des Action 5 Pro.
Diese Einschätzung ist keine bloße Spekulation. Der Nano liefert stets eine hervorragende Leistung, egal ob bei hellem Tageslicht, schlechten Lichtverhältnissen oder kontrastreichen Umgebungen.
Dieses Video haben wir beispielsweise auf Hawaii aufgenommen, wo die Belichtung perfekt ausbalanciert war. Während es beim Übergang vom Innenbereich zum Balkon zu einer kurzen Überbelichtung kam, wurden die Glanzlichter schnell unterdrückt, sodass die Details der entfernten Landschaft auch bei direkter Sonneneinstrahlung erhalten blieben. Die Farben waren lebendig und satt, was es zu einem idealen Reisebegleiter machte – keine aufwändige Nachbearbeitung erforderlich, nur eine schnelle Farbanpassung.

Auch hier glänzen die Nightscape-Algorithmen von DJI. Im Gegensatz zu der für viele Smartphones typischen aggressiven Verarbeitung sehen die Bilder des Nano bei schlechten Lichtverhältnissen natürlich aus und bieten eine hervorragende Kontrolle über Helligkeit, Rauschen und Farbschattierung.

Was die Stabilisierung betrifft, setzt der Nano die starke Erfolgsbilanz von DJI fort. Wenn der Modus „Hohe Stabilisierung“ aktiviert ist, werden Straßenvibrationen vollständig geglättet, wodurch ein „Gleiteffekt“ auf der Straße entsteht, der sich unglaublich flüssig und stabil anfühlt.

Zusammenfassend stellen wir nach ausgiebiger Nutzung fest, dass die Bildqualität und Stabilisierung des DJI Nano mit der des DJI Action 5 Pro vergleichbar sind. Es ist nicht übertrieben, es als Mini-Version des Action 5 Pro zu bezeichnen.
Zusammenfassung: DJIs neue Version von Action-Kameras
Zum Abschluss finden Sie hier eine kurze Zusammenfassung der Vor- und Nachteile des DJI Osmo Nano
Vorteile:
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Ein einzigartiges und praktisches Design.
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Außergewöhnliche Bildqualität, vergleichbar mit der Action-Serie von DJI.
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Uneingeschränkte Freiheit beim Fotografieren und kreative Perspektiven.
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Einfache Bedienung mit minimalem Lernaufwand.
Nachteile:
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Gelegentliche Verbindungsprobleme zwischen der Hauptkamera und dem Bildübertragungsmodul, die ein OTA-Update erfordern.
Nach einer gründlichen Überprüfung ist klar, dass der DJI Nano einen frischen und äußerst raffinierten Ansatz für Actionkameras bietet. Hier zeigt sich die jahrelange technische Expertise von DJI auf dem Action-Kamera-Markt, gepaart mit der Fähigkeit, auf echte Benutzerbedürfnisse einzugehen. Der Nano könnte möglicherweise Auswirkungen auf den Verkauf der Action-Serie von DJI haben, insbesondere da viele Benutzer herkömmliche Action-Kameras für den täglichen Gebrauch als zu umständlich empfinden. Die kompakte Form und die unkomplizierten Aufnahmemethoden der Nano machen sie zur natürlichen Wahl für alle, die eine einfachere, zugänglichere Kamera suchen.

Mit Blick auf die Zukunft glauben wir Der Markt für daumengroße Kameras birgt großes Potenzial und wir hoffen, dass mehr Menschen dieses einzigartige und innovative Gerät entdecken.
Welche Funktionen des DJI Osmo Nano gefallen Ihnen am meisten? Glauben Sie, dass ihr kompaktes Design herkömmliche Actionkameras für den täglichen Gebrauch ersetzen kann? Teilen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren mit!