Ist ein magnetischer Sekundärbildschirm für 6 US-Dollar den Hype wert?
Smartphone-Hersteller sind besessen davon, die Fotografie mit der Rückkamera zu verbessern, aber für Einzelfotografen besteht die eigentliche Herausforderung darin, die perfekte Aufnahme zu machen, wenn man den Bildschirm nicht sehen kann. Während Marken wie OPPO und HONOR erstklassige magnetische Sekundärbildschirme auf den Markt bringen, sind diese oft mit einem hohen Preis verbunden.
Aber was wäre, wenn Sie das gleiche Ergebnis zum Preis einer Tasse Kaffee erzielen könnten? Ich habe kürzlich einen generischen, magnetischen Zweitbildschirm für 6 US-Dollar von einem Online-Marktplatz in die Hände bekommen, um zu sehen, ob es sich um einen budgetfreundlichen Hack oder nur um ein weiteres Stück Elektroschrott handelt.

Erster Eindruck: Sie bekommen, wofür Sie bezahlen
Schon beim Auspacken ist klar, dass es sich hierbei nicht um ein Premium-Zubehör handelt. Das Gerät ist ein handtellergroßes Plastikquadrat mit einem glänzenden Bildschirm, der Fingerabdrücke und Reflexionen liebt.
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Design: Es ist unglaublich leicht und fühlt sich an wie ein Low-End-Gadget aus den frühen 2010er Jahren.
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Magnetismus: Im Lieferumfang sind keine hochwertigen Magnete im MagSafe-Stil enthalten. Sofern Ihr Telefon nicht bereits über eine starke magnetische Hülle verfügt, müssen Sie wahrscheinlich den mitgelieferten Klebering verwenden. Erwarten Sie selbst dann keine grundsolide Stabilität.

Die reale Leistung
Um den Bildschirm nutzen zu können, müssen Sie eine spezielle App herunterladen und sich über einen vom Zubehör generierten lokalen WLAN-Hotspot verbinden.
Das Gute:
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Effektiv zum Einrahmen: Es erfüllt seinen Hauptzweck. Wenn Sie alleine vloggen oder Fotos machen, reicht es aus, zu sehen, ob Sie zentriert sind, Ihre Haare in Ordnung sind und der Hintergrund klar ist.
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Überlegene Rückfahrkameras: Die Details, der Dynamikumfang und die Schärfentiefe der Hauptkamera Ihres Telefons sind unbestreitbar besser als bei jeder nach vorne gerichteten Selfie-Kamera.

Das Schlechte:
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Verzögerung und Auflösung: Der Bildschirm hat eine niedrige Auflösung und die Verzögerung ist spürbar. Es ist definitiv nicht für Echtzeit-Action oder schnelle Bewegungen konzipiert.
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Akkulaufzeit: Bei einem winzigen Akku können Sie mit nur 20 bis 30 Minuten Dauerbetrieb rechnen. Es ist ausschließlich für kurze Sitzungen gedacht, nicht für ganztägiges Vlogging.
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Einrichtungsaufwand: Da es auf einer lokalen WLAN-Verbindung basiert, verlieren Sie Ihre primäre Internetverbindung, während Sie den Bildschirm verwenden. Es ist ein mühsamer Aufbau für eine schnelle Aufnahme.
Das endgültige Urteil: Ist es für Sie?
Dieses 6-Dollar-Zubehör ist kein Ersatz für einen Premium-Vlogging-Monitor oder ein faltbares Telefon mit Cover-Bildschirm. Allerdings ist es ist Ein interessanter „Hack“ für preisbewusste Alleinreisende, denen die Qualität der Rückkamera wichtiger ist als die Benutzerfreundlichkeit.
Kaufen Sie es, wenn: Sie sind ein Solokünstler, der mit einem knappen Budget Aufnahmen mit der Rückkamera erstellen muss und sich nicht gegen ein bisschen technisches Basteln scheut.
Überspringen Sie es, wenn: Sie möchten ein nahtloses, qualitativ hochwertiges Erlebnis. Die Verzögerung, Verbindungsprobleme und die Verarbeitungsqualität werden Sie wahrscheinlich frustrieren und stattdessen zur Frontkamera Ihres Telefons greifen.
Manchmal liegt der Spaß an der Technik nicht in der Perfektion des Geräts, sondern darin, kreative Wege zu finden, um Einschränkungen zu überwinden – auch wenn diese Werkzeuge etwas rau sind.