vivo X300 Pro Erste Eindrücke: Rückkehr zum Flachbildschirm, Beherrschung des Teleobjektivs
Apropos aktuelle Flaggschiffe im Bereich Bildgebung: Das vivo X200 Ultra ist zweifellos eines der markantesten. Das Kamerasystem mit einem 200-Megapixel-Teleobjektiv war das Ergebnis eines einjährigen Verfeinerungsprozesses, gepaart mit einem leistungsstarken Ultraweitwinkelobjektiv mit großer Sensorbasis. Doch nur sechs Monate später wurde die vivo X300 Pro ist angekommen und verfügt über ein nahezu identisches 200-Megapixel-Zeiss-APO-Teleobjektiv, das die X200 Ultra direkt herausfordert.

Eine neue Evolution: vivo X300 Pro
Im Vergleich zum letztjährigen X200 Pro, das ein abgerundetes Design hatte, orientiert sich das X300 Pro an den Designelementen des X200 Ultra und des X200 Pro mini. Die größte Änderung betrifft das Display: Das X300 Pro verzichtet auf den leicht gebogenen Bildschirm mit einer Tiefe von vier Grad, der vor einem Jahr eingeführt wurde, und ersetzt ihn durch einen flachen, geraden Bildschirm. Dieses Design ist besonders für diejenigen interessant, die ihre Displayschutzfolien lieber selbst anbringen möchten. Noch wichtiger ist, dass der neue Bildschirm im Vergleich zur vorherigen mikrogekrümmten Version einen noch dünneren Rahmen ermöglicht.

Der Bildschirmrand des X300 Pro beträgt lediglich 1,1 mm, gepaart mit ultrabreiten R-Winkel-Ecken, die im Jahr 2025 üblich waren. Trotz des „Standard“-Erscheinungsbilds bietet der fast 6,8 Zoll große Bildschirm eine beeindruckende Leistung und bietet ein großes und beeindruckendes Seherlebnis.
Ein Design-Upgrade: Samtglas und vereinfachtes Kameramodul
Die Designverbesserung geht über den Bildschirm hinaus. Beim X300 Pro wird die glänzende Glasrückseite des X200 Pro, die anfällig für Fingerabdrücke war, komplett durch eine ersetzt Samtglas-Finish das wischfest ist und sich glatter anfühlt. Dies verleiht dem Telefon in allen vier Farbvarianten ein noch hochwertigeres „Ultra“-Feeling.

Das bemerkenswerteste Upgrade könnte jedoch in der sein Kameramodul Design. Vorbei sind die unnötigen Paris-Nieten und die vielschichtigen Noppen des Vorjahresmodells. Diese Vereinfachung verleiht der Kamera nicht nur ein moderneres Aussehen, sondern beseitigt auch das Problem der Staubansammlung, das das Objektivmodul der X200 Pro plagte.

Hardware und Leistung: Ein umfassendes Upgrade
In Bezug auf die Hardware ist das X300 Pro ein wesentliches Upgrade gegenüber dem X200 Pro und bietet auf ganzer Linie verbesserte Funktionen. Das Telefon verwendet weiterhin a BOE-exklusiver Q10 Plus-Bildschirm, das weiterhin 6,78 Zoll groß ist, aber jetzt eine Pixeldichte von 452 PPI und eine Spitzenhelligkeit von 4500 Nits aufweist, sodass HDR-Inhalte auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos angezeigt werden können.
Der Q10 Plus-Bildschirm wurde von vivo und BOE umfassend angepasst und bietet einen Durchbruch Augenschutz Technologie. Es verfügt jetzt über ein vollständiges DC-Display (von „Quasi-DC“ aufgerüstet) und bietet ein OLED-Erlebnis, das genauso augenschonend ist wie LCD-Bildschirme. Darüber hinaus profitiert der Bildschirm 2160 Hz PWM bei voller Helligkeit, was die Belastung der Augen drastisch reduziert.
Unter der Haube die Abmessung 9500 SoC setzt die bewährte „All-Big-Core“-Architektur fort und verbessert die KI-Funktionen auf dem Gerät mit der neu eingeführten SME2-Einheit. Auch wenn das Dimensity 9500 im Vergleich zu den Vorjahren keinen dramatischen Sprung nach vorne bei den Benchmark-Ergebnissen darstellt, ist es für alltägliche Aufgaben und anspruchsvolle Spiele immer noch mehr als geeignet.
Akkulaufzeit und Aufladung: Größer und schneller
Das X300 Pro verzeichnet auch eine Verbesserung der Akkukapazität und verfügt jetzt über einen 6510 mAh Halbfestkörperbatterie (von 6000 mAh in der vorherigen Generation). Während das kabelgebundene Laden eingeschaltet bleibt 90W, kabelloses Laden wurde auf aktualisiert 40W, was es schneller und effizienter macht.

Benutzerdefinierte Schaltfläche und Multifunktionalität![]()
Auf der linken Seite des Telefons führt das X300 Pro ein benutzerdefinierte Schaltfläche, eine Neuerung im Vergleich zum X200 Pro. Diese Taste funktioniert ähnlich wie die Aktionstaste auf einem iPhone und bietet schnellen Zugriff auf Systemfunktionen. Im Gegensatz zur Kamerasteuerungstaste des X200 Ultra, die zur Simulation von Vibrationen auf einen Motor angewiesen war, bietet die Multifunktionstaste des X300 Pro praktischere Einsatzmöglichkeiten. Mit dem kommenden OriginOS 6können wir damit rechnen, dass noch mehr Funktionen freigeschaltet werden, was den Nutzen der Schaltfläche erhöht.

Von Ultra bis Standard: Kamerazentrierte Funktionen in der gesamten Serie
Im Wettlauf darum, Smartphones stärker auf die Kamera auszurichten, sticht vivo als Vorreiter hervor, insbesondere mit der Veröffentlichung des Fotografen-Kit neben dem vivo X200 Ultra. Im Gegensatz zu typischen Add-Ons wie Kameragriffen oder Aufsteckfiltern bringt dieses Kit ein echtes Objektiverlebnis auf Profi-Niveau, das bisher nur für spezielle Kameras reserviert war, direkt auf Ihr Telefon. Das 85-mm-200-Megapixel-Teleobjektiv verwandelt das Telefon in Kombination mit dem 2,35-fach-Telekonverter vivo und Zeiss in ein Kraftpaket im Taschenformat, das Aufnahmen mit bis zu 800 mm ermöglicht. In der Praxis können Sie sogar von hinten bei einem Konzert Bilder aufnehmen, die denen aus der ersten Reihe in nichts nachstehen.

Mit dem neue X300-Serie, dieses Kit ist nicht mehr exklusiv für das Ultra-Modell. Sowohl das X300 Pro als auch das Standard-X300 werden jetzt mit einer eigenen Fotografenausrüstung geliefert. Die X300 präsentiert sich außerdem mit einem frischen Look, mit einem neuen blauen Gehäuse und einem silbernen Telekonverter, die das Retro-Feeling verstärken. Die Verwendung des Telekonverters ist jetzt einfacher, mit dem „Tele-ExtenderDer „Modus“ wurde auf die Hauptoberfläche verschoben und die Kamera-App fordert Sie proaktiv auf, ihn zu aktivieren – kein Fummeln mehr wie beim X200 Ultra.
Dies Tele-Extender-Lösung Vivo festigt nicht nur seinen Status als Favorit für Konzertbesucher, sondern geht auch auf die algorithmischen Einschränkungen der Mobiltelefonfotografie ein. Durch die Verwendung des optischen Zooms, um 200 mm zu erreichen, anstatt sich auf den digitalen Zoom zu verlassen, bietet vivo ein weitaus besseres Erlebnis. Das Teleobjektiv der X300 Pro mit einem 200 MP benutzerdefinierter HPBlue-Sensor und eine 1/1,4-Zoll-Sensorgröße, bietet eine bessere Klarheit und ein kompakteres Design als das X200 Ultra. Dieser Sensor funktioniert auch nahtlos mit dem Tele-Extender sowohl im Bühnen- als auch im Porträtmodus.

In Bezug auf die Bildgebung behält das X300 Pro das charakteristische natürliche Zeiss-Farbprofil von vivo bei, obwohl die Schärfung immer noch manuelle Anpassungen erfordert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die neue Hauptkamera verfügt über einen 1/1,28-Zoll-Sony LYT-828-Sensor mit einer Auflösung von 50 MP und verfügt über Dual-Conversion-Gain-HDR für Weitwinkelaufnahmen, was einen besseren Dynamikbereich (ca. 16,6 Blendenstufen) bietet. 
Für Blitzporträts bietet die X300 Pro gegenüber ihrem Vorgänger eine Verbesserung mit einem um 60 % helleren Blitz und Optimierungen für die Brennweiten 24 mm, 50 mm und 85 mm, was zu dynamischeren Lichteffekten führt. Der „Cool White Skin“-Look des Xenon-Blitzes wird jetzt durch einen Retro-„Tear-Off“-Effekt für ein dramatischeres Porträterlebnis verstärkt.
Die Zusammenarbeit von Vivo mit MediaTek hat auch zur neuen „AI Custom Beauty“-Funktion des X300 Pro geführt, die KI-gesteuerte Make-up- und Beauty-Voreinstellungen bietet, die auf individuelle Vorlieben zugeschnitten sind. Diese Funktion lernt aus zuvor retuschierten Fotos, um einen personalisierten Look zu erstellen und so Zeit bei der Fotobearbeitung zu sparen. Darüber hinaus wird das X300 Pro vorgestelltEs ist KI-gesteuert Entfernen unerwünschter Motive in Live-Fotos, sogar Passanten eliminieren, und kombiniert jetzt dynamischen Zoom und Hitchcock-Zoomeffekte im Porträtmodus für mehr filmische Ergebnisse.
Im Wesentlichen baut das X300 Pro auf dem Erfolg von vivos Strategie „Einzelobjektiv, ultragroßer Sensor, Teleobjektiv“ auf und zeigt erhebliche Fortschritte sowohl bei der Hardware als auch bei der Software. Da der Platz für Mobiltelefone immer knapper wird und die Anforderungen an Kameras steigen, erweist sich das Teleobjektiv mit einem einzelnen, größeren Sensor als die Zukunft. Dieser von vivo bereits übernommene Ansatz dürfte in den nächsten Jahren zum Standard für Flaggschiff-Geräte werden und eine bessere optische Qualität, weniger algorithmischen Overhead und eine überlegene Gesamtleistung bieten.
OriginOS 6
Das vivo X300 Pro präsentiert sich optisch aufgefrischt OriginOS 6, das trendige Materialdesignelemente mit der bekannten Vivo-Ästhetik verbindet. Während das neue System moderne Designmerkmale beinhaltet, bleibt das Kerngefühl von OriginOS bleibt intakt und bewahrt den ursprünglichen Stil.
Neben dem aktualisierten Erscheinungsbild ist das herausragende Merkmal von OriginOS 6 seine ökosystemübergreifende Konnektivität. Mit der vivo Share-App können Sie beispielsweise mit Ihrem iPhone aufgenommene Fotos nahtlos direkt auf das X300 Pro herunterladen und bearbeiten. Dadurch können Sie KI-Schönheitsmodelle vom vivo-Gerät auf Ihre iPhone-Fotos anwenden und diese dann in Ihre iCloud-Bibliothek übertragen.
Darüber hinaus hat OriginOS auf frühere Kritikpunkte reagiert Personalisierung des Sperrbildschirms. Auf dem X300 Pro finden Sie neue Tiefenschärfe-Uhren, Raster-Sperrbildschirme und Live-Hintergründe, die dem Sperrbildschirm-Erlebnis das dringend benötigte Flair verleihen.

Was die Bildgebungsfähigkeiten der X300 Pro betrifft, so folgt sie weiterhin dem charakteristischen Ansatz von vivo, eine große Telelösung mit einem Objektiv zu verwenden, und stärkt so die Position der Marke auf dem wettbewerbsintensiven heimischen Markt.
Welche Funktion des vivo X300 Pro Sind Sie am meisten begeistert von: dem überarbeiteten OriginOS 6, den verbesserten Telefunktionen oder der ökosystemübergreifenden Konnektivität? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!