Apple bringt M5 Pro/Max MacBooks und neue Studio-Displays auf den Markt: Ein Sprung in der KI- und Pro-Leistung
Apple hat gerade seine neuesten Hardware-Updates in einer Pressemitteilung veröffentlicht und neben mehreren anderen Mac-Updates die mit Spannung erwarteten MacBook Pro-Modelle mit den neuen M5 Pro- und M5 Max-Chips vorgestellt. Während das äußere Design des MacBook Pro mit dem seines M5-Vorgängers identisch bleibt, verbirgt sich die eigentliche Geschichte unter der Haube mit bedeutenden Silizium-Fortschritten.

Die neuen M5 Pro- und M5 Max-Chips stellen einen erheblichen Leistungssprung dar, der vor allem auf eine Erhöhung der Kernanzahl zurückzuführen ist. Der M5 Pro startet mit einer 15-Kern-CPU und einer 16-Kern-GPU, konfigurierbar bis hin zu einer 18-Kern-CPU und einer 20-Kern-GPU. Der M5 Max geht noch einen Schritt weiter, angefangen bei einer 18-Kern-CPU und 32-Kern-GPU bis hin zu einer beeindruckenden 18-Kern-CPU und 40-Kern-GPU. Diese Chips basieren auf dem fortschrittlichen N3P-Prozess von TSMC und sollen im Jahr 2026 zum Leistungsmaßstab für die Mac-Familie werden.

Ein Hauptaugenmerk dieses Updates liegt auf dem Durchbruch bei den KI- und maschinellen Lernfähigkeiten. Die M5-Familie integriert eine neue Generation von Neural Engine-Beschleunigern in jeden GPU-Kern. Diese Architektur sorgt für einen enormen Leistungsschub für lokale KI-Aufgaben. Laut Apple ist der M5 Pro laut Large Language Model (LLM) bis zu 6,9-mal schneller als der M1 Pro, während der M5 Max eine 6,6-fache Verbesserung gegenüber dem M1 Max aufweist. Darüber hinaus ist die Code-Kompilierungsgeschwindigkeit dank des neuen Prozesses und einer verfeinerten Architektur im Vergleich zum M1 um fast das 2,5-fache und im Vergleich zum M4 Pro um 25 % höher.

Auch das MacBook Air erhielt ein willkommenes Update und wechselte vom M4 zum neuen M5-Chip, der in den Konfigurationen 10-Core-CPU/8-Core-GPU und 10-Core-CPU/10-Core-GPU erhältlich ist. Entscheidend ist, dass das Basismodell jetzt mit einer 512-GB-SSD ausgestattet ist, und Apple hat auf frühere Beschwerden über die Speichergeschwindigkeit reagiert, indem es eine neue SSD integriert hat, die die doppelte Lese-/Schreibleistung bietet.

In der Display-Abteilung wurde das Pro Display XDR eingestellt und durch eine aktualisierte Produktreihe mit dem Studio Display und dem neuen Studio Display XDR ersetzt. Das High-End-Studio Display XDR verfügt jetzt über ein 5K-Panel mit 120-Hz-ProMotion-Technologie. Das Standard-Studio-Display bleibt jedoch bei 60 Hz. Es ist wichtig zu beachten, dass zum Erreichen der vollen Bildwiederholfrequenz von 120 Hz auf dem Studio Display XDR ein Mac mit einem M4-, M5- oder neueren Chip erforderlich ist. Das neue Display führt außerdem eine DICOM-Voreinstellung für medizinische Bildgebungsexperten ein. Das Studio Display XDR gibt es ab 24.999 Yen, das Standard-Studio Display kostet ab 11.999 Yen.

Wenn es um die Konfiguration geht, sind die Speicheroptionen für das M5 Pro/Max MacBook Pro insbesondere an die Wahl bestimmter Chips gebunden. Um beispielsweise 36 GB einheitlichen Speicher zu erhalten, muss ein Kunde auf das leistungsstärkere 18-Core-CPU-Modell upgraden. Die verfügbaren RAM-Stufen sind 24 GB, 36 GB, 48 GB, 64 GB und 128 GB. Was den Speicher betrifft, wurden die Optionen auf 1 TB, 2 TB, 4 TB und 8 TB vereinfacht, wobei die bisherige 512 GB-Basisoption für die Pro-Reihe entfernt wurde.