Apples erste Produktwelle 2026: radikale M5-MacBooks und ein bahnbrechendes Budgetmodell
Die ersten neuen Produkte von Apple in diesem Jahr werden voraussichtlich bereits Ende dieses Monats angekündigt. In Anlehnung an die Tradition der Frühjahrs-Mac-Releases deuten Prognosen von MacWorld darauf hin, dass Apple etwa am 28. Januar die neuen M5 Pro- und M5 Max MacBook Pro-Modelle sowie das seit langem gemunkelte „Budget-MacBook“ auf den Markt bringen könnte.

Warum der 28. Januar? Dieses Datum fällt mit der offiziellen Einführung der Apple Creator Studio-Suite zusammen und ist somit eine perfekte Ergänzung. Käufer eines neuen MacBook Pro können die Software-Suite bequem zusammen mit ihrer neuen Hardware erwerben. Darüber hinaus fällt dieses Datum auf einen Mittwoch, was dem aktuellen Veröffentlichungsmuster von Apple für MacBook- und iPad-Produkte entspricht.

M5 Pro und M5 Max: Die größte Veränderung in der Chipgeschichte der M-Serie
Die kommenden MacBook Pro-Modelle M5 Pro und M5 Max werden voraussichtlich das gleiche äußere Design wie ihre Vorgänger beibehalten und in den Größen 14 Zoll und 16 Zoll erhältlich sein, wobei das wichtigste Upgrade die neuen Chips sind. Basierend auf dem bereits veröffentlichten M5 liegt die bedeutendste Verbesserung der gesamten M5-Familie in ihren GPU-Fähigkeiten und zeigt eine Steigerung der Grafikleistung um 35–50 % gegenüber dem M4. MacWorld prognostiziert, dass, wenn der M5 Max einen ähnlichen Sprung schafft, sein GPU-Ergebnis im Geekbench 6 den des M3 Ultra mit 80 Kernen übertreffen könnte. Noch wichtiger ist, dass Analyst Ming-Chi Kuo vorschlägt, dass das M5 Pro und das M5 Max die neue „SoIC-MH“-Gehäusetechnologie von TSMC verwenden werden, die CPU und GPU in verschiedene Bereiche trennen könnte. Diese Architekturänderung würde Apple mehr Flexibilität bei der Konfiguration der Kernanzahl ermöglichen und möglicherweise die Chipausbeute, die thermische Leistung und die Speicherbandbreite verbessern.
Erschwingliches MacBook: Wenn Apple-Computer kostengünstiger werden
Das mit Spannung erwartete, erschwingliche MacBook soll ebenfalls Anfang dieses Jahres auf den Markt kommen. Dieses Modell wird Berichten zufolge über einen A18 Pro-Chip verfügen – die gleiche Serie wie im iPhone – und einen Preis von rund 600 US-Dollar haben. Mit einer angeblich etwas kleineren Bildschirmgröße von 12,9 Zoll soll seine Leistung die des M1 MacBook Air übertreffen. Dieses Gerät soll das beliebte M1 Air ersetzen und einen zugänglichen Einstiegspunkt in das Mac-Ökosystem für Studenten, leichte Büroarbeiten und Gelegenheitskünstler bieten. Die Kombination aus einem niedrigen Einstiegspreis, möglicherweise rund 3.000 Yuan nach Rabatten, und der Leistungsfähigkeit von macOS könnte eine beträchtliche Anzahl neuer Benutzer anziehen, die neugierig auf den Mac waren, aber von den Kosten abgeschreckt wurden.
Apple Displays: Hohe Bildwiederholraten und iPhone 17-Leistung
Abgesehen von den MacBooks steht auch bei Apples Display-Produktpalette ein Update an. Ein neues Modell, wahrscheinlich das Studio Display 2 oder Pro Display XDR 2, wurde in behördlichen Datenbanken entdeckt. Das neue Studio Display wird voraussichtlich über ein 27-Zoll-Mini-LED-Panel mit ProMotion-Technologie für variable Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz verfügen. Diese neuen Displays werden von einem A19-Chip angetrieben – der gleichen Serie, die für das iPhone 17 vorgesehen ist – und erweiterte Funktionen wie Center Stage und Spatial Audio ermöglichen. Interessanterweise entwickelt Apple möglicherweise auch ein leichtes Smart-Home-System für das Display, das es ermöglicht, selbstständig Aufgaben wie Foto-Diashows und Musikwiedergabe zu erledigen, ohne an einen Computer angeschlossen zu sein.
Weitere Apple Spring-Produkte
Zusätzlich zu den großen Mac-Releases könnte das Frühjahrsangebot von Apple mehrere weitere Updates umfassen. Das iPhone 17e wird voraussichtlich Funktionen wie Dynamic Island und MagSafe erhalten. Das M5 MacBook Air wird wahrscheinlich ein Standard-Chip-Upgrade erhalten. Ein neuer Mac Studio könnte direkt auf einen M5 Ultra-Chip umsteigen, möglicherweise mit einem neuen Design. Schließlich wird gemunkelt, dass das iPad 12 einen A18-Prozessor erhält, der dem Einstiegsmodell KI-Fähigkeiten verleiht, während das iPad Air auf den M4-Chip aktualisiert wird. Es wird jedoch erwartet, dass beide neuen iPads ihre 60-Hz-Displays behalten.

Ein hartes Jahr für PCs, aber Apple ist bereit
Während der breitere PC-Markt ein langsames Wachstum verzeichnet, zeigt die Mac-Sparte von Apple eine konstante Leistung. Da jedoch Konkurrenten wie Qualcomm und Intel die Lücke bei Leistung und Effizienz schließen, muss Apple innovativ sein, um seinen Vorsprung zu behaupten. Seine Strategie scheint ein zweigleisiger Angriff zu sein: Das erschwingliche MacBook mit A18 Pro-Antrieb zielt auf den Einstiegsmarkt ab, während das High-End M5 Pro/Max MacBook Pro mit einer neuen Chip-Architektur Leistungsgrenzen überschreitet. Später im Jahr wird das M6 MacBook Pro möglicherweise neue Formfaktoren einführen, darunter ein dünneres Design und einen Touchscreen. Unterstützt durch sein exklusives Software-Ökosystem, wie das neue Apple Creator Studio, verteidigt Apple seine Position nicht nur, sondern baut sie aggressiv aus, indem es seine leistungsstarken Kreativtools zugänglicher denn je macht.