ASUS, Dell, HP, Acer und Lenovo haben die Lieferung von Computern in die USA eingestellt

In der Nacht des 9. April traten gegenseitige Zölle zwischen den USA und Taiwan in Kraft. Nun unterliegen alle Waren, die von der Insel auf den amerikanischen Markt gelangen, einem Zoll von 32 %. Dieser Zustand passte nicht zu den führenden Computerherstellern: ASUS, Dell, HP, Acer und Lenovo. Sie gaben an, dass sie gezwungen seien, die Lieferungen ihrer Ausrüstung in die Vereinigten Staaten einzustellen, unabhängig davon, wo sie hergestellt wurden.
Wie TrendForce feststellt, waren die über den Erwartungen liegenden Auslieferungen von Servern, Smartphones und Laptops im ersten Quartal 2025 darauf zurückzuführen, dass Marken ihre Lieferungen in die USA im Vorfeld der neuen Zölle beschleunigen wollten. Es wird auch berichtet, dass Unternehmen immer noch darüber nachdenken, wie sie die gestiegenen Produktionskosten ausgleichen können. Branchenteilnehmer sind auch besorgt darüber, ob der Preis ihrer Produkte in den USA auf der Grundlage der Nationalität der Marke oder des Herstellungslandes festgelegt wird.
Aus diesem Grund haben ASUS, Dell, HP, Acer und Lenovo, die weltweit größten Hersteller von PCs, Laptops, Komponenten und Peripheriegeräten, eine abwartende Haltung eingenommen. Die Versorgungsunterbrechung soll mindestens zwei Wochen dauern.
Die Hersteller passiver Komponenten wiederum berichten von einer weiterhin hohen Kundennachfrage. Dies liegt jedoch daran, dass sie am Anfang der Lieferkette stehen. Die von Donald Trump verhängten Zölle werden in naher Zukunft Kunden treffen. Die Last der gestiegenen Kosten wird auf ihren Schultern lasten. Experten von TrendForce sind jedoch zuversichtlich, dass am Ende der Endverbraucher für alles bezahlen muss. Dies wird nicht nur den Geldbeutel normaler Käufer belasten, sondern auch das Tempo des Wirtschaftswachstums verlangsamen.
Zuvor hatten wir berichtet, dass Donald Trump an die Möglichkeit einer iPhone-Produktion in den USA glaubt.