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AWS stellt R8i-Instanzen vor, die auf maßgeschneiderten Intel Xeon 6-Prozessoren basieren

Amazon Web Services (AWS) hat offiziell die Einführung seiner speicheroptimierten EC2-Instances der achten Generation, R8i und R8i-flex, angekündigt. Diese Einführung stellt einen bedeutenden Meilenstein in der laufenden Zusammenarbeit zwischen AWS und Intel dar, da diese neuen Instanzen von maßgeschneiderten Intel Xeon 6-Prozessoren angetrieben werden, die exklusiv auf der AWS-Plattform verfügbar sind und erstklassige Leistung und die schnellste Speicherbandbreite für anspruchsvolle Arbeitslasten versprechen.

Diese Entwicklung folgt auf eine Partnerschaftsankündigung aus dem letzten Jahr, bei der Intel und AWS Pläne für eine Foundry-Zusammenarbeit für den Intel 18A-Knoten bekannt gaben. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Vereinbarung war die Zusage von Intel, AWS mit maßgeschneiderten Xeon 6-Prozessoren zu beliefern, die im Intel 3-Prozess hergestellt wurden, ein Versprechen, das nun mit der R8i-Serie verwirklicht wurde.

Die benutzerdefinierten Intel Xeon 6-Prozessoren im Herzen der R8i- und R8i-flex-Instanzen verfügen über beeindruckende Spezifikationen. Laut AWS verfügen diese Chips über eine anhaltende All-Core-Turbofrequenz von 3,9 GHz und Unterstützung für Hochgeschwindigkeits-DDR5-Speicher mit 7200 MT/s. Darüber hinaus sind die R8i-Instanzen hoch skalierbar und bieten Konfigurationen mit bis zu 384 vCPUs, was sie ideal für große, speicherintensive Anwendungen macht.

Branchenanalysen deuten darauf hin, dass diese neuen Instanzen wahrscheinlich auf einer Dual-Socket-Konfiguration der Intel Xeon 6900P Performance-Core-Prozessoren mit 96 Kernen basieren, die auch unter dem Codenamen „Granite Rapids-AP“ bekannt sind. Diese Spekulation basiert auf der gängigen Cloud-Architektur, bei der eine vCPU typischerweise einem physischen Prozessor-Thread entspricht, und der speicheroptimierten Natur der R8i-Familie, die von der hohen Kernanzahl und den in Dual-Socket-Systemen verfügbaren Speicherkanälen profitiert.

Was das AWS-Angebot wirklich auszeichnet, ist die „kundenspezifisch verbesserte“ Natur dieser Prozessoren. Zum Vergleich: Die auf der offiziellen Website von Intel aufgeführten Standard-96-Core-CPUs „Granite Rapids-AP“ (z. B. Xeon 6972P und 6952P) haben eine maximale All-Core-Turbofrequenz von 3,5 GHz und unterstützen RDIMM-Speicher mit 6400 MT/s. Das von AWS verwendete maßgeschneiderte Modell übertrifft diese Spezifikationen mit seinen höheren Taktraten und schnellerer Speicherunterstützung deutlich und unterstreicht die enge technische Zusammenarbeit zwischen den beiden Technologiegiganten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einführung der R8i-Instanzen einen bedeutenden Fortschritt in der Cloud-Infrastruktur darstellt. Durch die Nutzung maßgeschneiderter Intel-Chips bietet AWS seinen Kunden eine leistungsstarke, optimierte Plattform, die auf die anspruchsvollsten Datenbank-, In-Memory-Caching- und Big-Data-Analyse-Workloads zugeschnitten ist. Dieser Schritt unterstreicht den wachsenden Trend von Cloud-Anbietern, Hardware gemeinsam zu entwickeln, um neue Leistungs- und Effizienzniveaus zu erschließen.

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