Definiert Huawei Pura X2 faltbare Geräte neu? Warum kleine Falten out und große breite Falten drin sind
Vor fast genau einem Jahr brachte Huawei das Pura X auf den Markt, das erste weit faltbare Telefon der Branche. Es war ein Gerät, das sich einer einfachen Kategorisierung entzog. Es war kein kompaktes Klapptelefon; Im zusammengeklappten Zustand zeigte es einen quadratischen 3,5-Zoll-Bildschirm im Verhältnis 1:1, der gut sichtbar, aber für die Erledigung komplexer Aufgaben unpraktisch war. Es handelte sich auch nicht um ein großes, faltbares Buch; Sein aufgeklappter 6,3-Zoll-Breitbildschirm im 16:10-Format ähnelte eher dem Seitenverhältnis eines Tablets, war aber deutlich kleiner. Das Pura X basiert auf dem Debüt von HarmonyOS 5 und war ein ehrgeiziger Versuch, einen neuen faltbaren Formfaktor zu definieren.
Ein Jahr später weisen jedoch mehrere Quellen, darunter Digital Chat Station, darauf hin, dass die Veröffentlichung des Pura X2 für April geplant ist. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger soll der Pura

Konkret soll das Pura Unter Beibehaltung eines ähnlichen Seitenverhältnisses von 16:10 handelt es sich im Wesentlichen um eine grundlegende Überarbeitung. Diese Abmessungen bringen das Pura Mit einem Sprung hat sich der Pura Aber warum die drastische Änderung? Was war das grundlegende Problem beim Pura X, das eine Vergrößerung erforderlich machte?
Die „Small Fold Trap“ des Pura X
Bei einem erneuten Besuch des Pura X sind seine Vorteile immer noch offensichtlich. Der 16:10, 6,3 Zoll große Innenbildschirm zeichnet sich durch hervorragende Inhalte aus und nutzt das Display vollständig für Apps wie TikTok, Bilibili und das Durchsuchen von Fotos und Webseiten. Allerdings ist das Gerät mit unvermeidbaren Problemen behaftet. Der 3,5 Zoll große, 1:1 Außenbildschirm sieht zwar schick aus, offenbart in der Praxis aber schnell einen kritischen Fehler: Man kann darauf kaum „eine Aufgabe erledigen“. Zum Überprüfen von Benachrichtigungen oder zum Versenden einer schnellen Antwort ist es in Ordnung, aber jedes etwas komplexere Szenario, wie eine kontinuierliche Konversation oder das Durchsuchen eines Feeds, wird zu einem unterbrochenen Erlebnis. Das Problem ist nicht mangelnde Bereitschaft, es zu nutzen, sondern die Unfähigkeit, dies effektiv zu tun, da die meisten Apps nicht für ein kleines quadratisches Display optimiert sind.
Dies führt zu einem kontraintuitiven Ergebnis: Der zusammengeklappte Zustand wird lediglich zu einem „Übergangszustand“, der Sie dazu zwingt, das Gerät für fast jede sinnvolle Interaktion zu entfalten. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Effizienzproblem; Es ist ein Rhythmusproblem. Auch der innere Bildschirm ist unzureichend. Mit 6,3 Zoll ist das 16:10-Display zu klein, um das Versprechen eines echten Tablet-ähnlichen Multitasking-Erlebnisses zu erfüllen. Obwohl Sie den geteilten Bildschirm verwenden können, fühlt es sich oft so an, als wären zwei komprimierte Telefonoberflächen zusammengequetscht, und viele Apps werden schlecht angezeigt oder unterstützen die Funktion überhaupt nicht. Das Kernproblem besteht darin, dass beide Bildschirme eine entscheidende Schwelle für die Interaktion zwischen Mensch und Computer nicht überschreiten. Der äußere Bildschirm ist zu klein, um als primäres Display zu dienen, und der innere Bildschirm ist zu klein, um ein überzeugendes Tablet-Erlebnis zu bieten. Dieses Problem spiegelt einen breiteren, sichtbaren Rückgang auf dem Markt für kompakte Falttelefone wider, bei dem Marken wie vivo, OPPO, Xiaomi und Honor pausieren oder mit ihren Flip-Phone-Produkten zu kämpfen haben.
Ist das große, weit faltbare Gerät die einzige Zukunft?
Seit dem Samsung Galaxy Fold im Jahr 2019 haben sich faltbare Telefone fast sieben Jahre lang weiterentwickelt. Der erwartete Einstieg von Apple mit einem großen, weit faltbaren Gerät ist bezeichnend. Der Pura X2, der diesen Monat erwartet wird, behebt direkt die Mängel seines Vorgängers. Sein 5,5-Zoll-Außenbildschirm ist groß genug für die meisten täglichen Aufgaben, während der 7,69-Zoll-Innenbildschirm endlich die Grenze eines kleinen Tablets erreicht. Dies ist nicht nur eine Abkehr von kompakten faltbaren Geräten; Es ist eine bedeutende Weiterentwicklung gegenüber herkömmlichen großen faltbaren Geräten. Das Seitenverhältnis von nahezu 16:10 oder 4:3 soll eine vertraute Interaktionslogik für den Konsum von Inhalten, Multitasking und sogar leichte Produktivität wiederherstellen und gleichzeitig im zusammengeklappten Zustand ein „normales“ Smartphone-Erlebnis gewährleisten.

Obwohl diese Änderung scheinbar geringfügig ist, könnte sie einen Sprung in der Benutzererfahrung bedeuten. Der Pura Die dramatische Veränderung beim Pura Dies ändert den Grundgedanken eines faltbaren Geräts. In der Vergangenheit waren kleine und große faltbare Geräte unterschiedliche Produktlinien. Nun zielt das „Wide-Foldable“ darauf ab, sie zusammenzuführen:
Im zusammengeklappten Zustand ist es ein perfekt nutzbares Telefon. Im aufgeklappten Zustand ist es ein wirklich wertvolles Gerät mit großem Bildschirm oder ein kleines Tablet.
Letztlich liegt die Herausforderung bei faltbaren Geräten nicht nur im Formfaktor selbst, sondern auch darin, die Kosten für den Wechsel zwischen Gerätemodi zu senken. Wenn ein einzelnes Gerät nahtlos zwischen einem „Telefon“ und einem „Tablet“ wechseln kann – und in beiden Zuständen hervorragende Leistungen erbringt – verringert sich der Bedarf an separaten Formfaktoren.