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Intel stellt die Clearwater Forest Xeon-CPU der nächsten Generation vor: Ein Kraftpaket mit 288 Kernen und einem IPC-Boost von 17 %

Auf der Hot Chips 2025-Konferenz gab Intel einen detaillierten Einblick in seinen Xeon E-Core-Prozessor (Efficiency Core) der nächsten Generation mit dem Codenamen „Clearwater Forest“, der nächstes Jahr in Massenproduktion gehen soll. Dieser neue Prozessor wird die Leistung von Rechenzentren neu definieren, indem er die hochmoderne 18A-Prozesstechnologie von Intel und das fortschrittliche Foveros Direct 3D-Gehäuse integriert und es ermöglicht, bis zu unglaubliche 288 CPU-Kerne in einem einzigen Sockel unterzubringen.

Clearwater Forest basiert auf einem umfassenden modularen Design. Das Herzstück sind 12 E-Core-CPU-Chiplets, die jeweils im fortschrittlichen Intel 18A-Prozess hergestellt werden. Ergänzt werden diese durch drei Basiskacheln auf dem Intel 3-Prozess, die den Last-Level-Cache (LLC) und Speichercontroller beherbergen. Flankiert werden diese von zwei I/O-Chiplets, die von der vorherigen Generation übernommen wurden und auf dem Intel 7-Prozess basieren, was eine robuste Konnektivität gewährleistet.

Um einen reibungslosen Upgrade-Pfad zu gewährleisten, ist der Clearwater Forest-Prozessor mit seinem Vorgänger, dem Xeon 6 E-Core „Sierra Forest“, sockelkompatibel. Es führt erhebliche Speicherverbesserungen ein und unterstützt bis zu 12 Kanäle DDR5 RDIMM-Speicher. Die unterstützte Frequenz verzeichnet einen deutlichen Sprung von 6400 MT/s in der vorherigen Generation auf 8000 MT/s, obwohl die Unterstützung für MRDIMM nicht erwähnt wurde.

Wenn man tiefer in die CPU-Chiplets eintaucht, enthält jeder der 12 Chiplets 24 Kerne. Intel hat diese Kerne in Vierer-Clustern organisiert, wobei sich jeder Cluster einen 4 MB großen L2-Cache teilt. Dieses Design stellt jedem Kern eine beeindruckende L2-Bandbreite von 200 GB/s zur Verfügung und ermöglicht so einen schnellen Datenzugriff und eine schnelle Datenverarbeitung.

Einer der bedeutendsten Fortschritte in Clearwater Forest ist eine 17-prozentige Verbesserung der Anweisungen pro Uhr (Instructions Per Clock, IPC) im Vergleich zu Sierra Forest. Dieser erhebliche Leistungsgewinn ist auf wichtige Architekturverbesserungen zurückzuführen, darunter ein breiteres 3x3-Dekodierungs-Frontend, eine genauere Verzweigungsvorhersage, eine breitere Out-of-Order-Engine (OoO) und Ausführungs-Engine sowie ein optimiertes Kernspeicher-Subsystem.

Intel stellte außerdem ein Referenzdesign für einen Dual-Socket-Server vor, das auf „Clearwater Forest-AP“ basiert. Dieses System ist ein wahrer Gigant und verfügt über insgesamt 576 Kerne und 1152 MB LLC-Cache. Es verfügt über eine Speicherlesebandbreite von bis zu 1300 GB/s, eine Speicherkapazität von 3 TB und bietet 192 PCIe 5.0-Lanes, von denen 64 für CXL konfiguriert werden können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Clearwater Forest einen monumentalen Fortschritt für Intels Rechenzentrumsangebote darstellt, da es eine enorme Anzahl von Kernen mit erheblichen Architekturverbesserungen und Fertigungstechnologien der nächsten Generation kombiniert, um beispiellose Effizienz und Leistung zu liefern.


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