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Omdia-Bericht: Südostasiens Smartphone-Markt erlebt im vierten Quartal 2025 einen Aufschwung, aber die Leistung im Gesamtjahr bleibt zurück

Laut einem Bericht des Forschungsunternehmens Omdia zeigte der südostasiatische Smartphone-Markt im vierten Quartal 2025 Anzeichen einer Erholung. Nach drei Quartalen in Folge mit rückläufigen Entwicklungen verzeichnete der Markt im Jahresvergleich einen Anstieg der Auslieferungen um 2 %. Dieses Wachstum gegen Ende des Jahres reichte jedoch nicht aus, um frühere Abschwünge auszugleichen, da die Gesamtleistung für das Gesamtjahr schwächer blieb als im Vorjahr.

Trotz der positiven Dynamik zum Jahresende verzeichnete das gesamte Versandvolumen für 2025 einen Rückgang von 1 % im Vergleich zu 2024. Im Laufe des Jahres wurden in der südostasiatischen Region insgesamt 100 Millionen Smartphone-Einheiten ausgeliefert, was die Größe des Marktes trotz des leichten Rückgangs verdeutlicht.

Quelle: Omdia

Ein genauerer Blick auf die Marktführer zeigt ein gemischtes Abschneiden der Top-Marken. Samsung Electronics sicherte sich mit 17,9 Millionen ausgelieferten Einheiten die Spitzenposition, was einer Mengensteigerung von 5 % entspricht. Xiaomi zeigte ebenfalls eine starke Leistung, lieferte 17 Millionen Einheiten aus und verzeichnete ein Wachstum von 4 % und festigte damit seine Position als wichtiger Akteur in der Region.

Im Gegensatz dazu hatten andere große Marken mit erheblichem Gegenwind zu kämpfen. Transsion lieferte 16,3 Millionen Einheiten aus, was einem Rückgang von 8 % entspricht. Der Rückgang war bei OPPO ausgeprägter, dessen Auslieferungen um 16 % auf 14,7 Millionen Einheiten zurückgingen. In ähnlicher Weise verzeichnete vivo einen Rückgang um 6 %, wobei die Gesamtauslieferungen in diesem Jahr 11,9 Millionen Einheiten erreichten.

Einer der Hauptfaktoren, die den Markt beeinflussen, ist der anhaltende Speicher-„Superzyklus“, der erhebliche Auswirkungen auf Unterhaltungselektronik im unteren bis mittleren Preissegment hat. Bei Smartphones mit Preisen unter 200 US-Dollar – einer dominierenden Kategorie in Südostasien – sind die Kosten für Speicherkomponenten sprunghaft angestiegen und machen über 30 % der gesamten Gerätekosten aus. Dieser Druck auf die Margen ist eine entscheidende Herausforderung für Hersteller, die sich an preisbewusste Verbraucher richten.

Mit Blick auf die Zukunft nehmen die Marktteilnehmer für 2026 eine vorsichtige Haltung ein. Die Kombination aus steigenden Komponentenkosten und der Preissensibilität des südostasiatischen Marktes dürfte eine Phase der „Rationalisierung“ auslösen. Während die Erholung im vierten Quartal einen Hoffnungsschimmer bietet, müssen die Hersteller den Kostendruck sorgfältig steuern, um im kommenden Jahr wettbewerbsfähig und profitabel zu bleiben.

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