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Samsung ändert seine Strategie für das Galaxy A18: MediaTek für 4G, Qualcomm für 5G

Jüngste Berichte des koreanischen Medienunternehmens ZDNET Korea deuten auf einen bedeutenden strategischen Wandel für Samsungs kommendes Einsteiger-Smartphone Galaxy A18 hin. Der MX-Geschäftsbereich des Unternehmens plant, für die Prozessoren des Geräts einen Dual-Lieferanten-Ansatz einzuführen, der von der Strategie des Vorgängers abweicht.

Dem Bericht zufolge wird die 4G-Version des Galaxy A18 von einem MediaTek-Prozessor angetrieben, während die 5G-Variante über einen Hauptchipsatz von Qualcomm verfügen wird. Um das Benutzererlebnis bei den preisgünstigen Modellen zu verbessern, sollen beide Versionen auch mit starren OLED-Bildschirmen ausgestattet sein, was eine bessere Anzeigequalität im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Panels verspricht.

Dies stellt eine bemerkenswerte Veränderung gegenüber der vorherigen Generation dar. Zum Vergleich: Das Galaxy A17 nutzte einen MediaTek Helio G99 für sein 4G-Modell, war aber mit Samsungs eigenem Exynos 1330 für die 5G-Version ausgestattet. Die Entscheidung, den hauseigenen Exynos-Chip für das großvolumige Galaxy A18 5G aufzugeben, ist eine bedeutende Entwicklung.

 

Samsung ändert seine Strategie für das Galaxy A18: MediaTek für 4G, Qualcomm für 5G

 

Der Schritt, den eigenen Chip von Samsung Semiconductor aus einem wichtigen Massenmarktprodukt wie dem Galaxy A18 auszuschließen, wird zweifellos Konsequenzen haben. Es wird erwartet, dass sich diese Entscheidung auf die Leistung der System-LSI- und Foundry-Unternehmen von Samsung auswirken wird, die für die Entwicklung und Herstellung der Exynos-Prozessoren verantwortlich sind.

Der Startplan für die beiden Galaxy-A18-Modelle wird voraussichtlich das Veröffentlichungsmuster früherer Generationen widerspiegeln. Es wird erwartet, dass zuerst die 4G-Version auf den Markt kommt, das 5G-Modell folgt einige Monate später. Berichten zufolge soll die Massenproduktion des Galaxy A18 4G im August dieses Jahres beginnen, mit einem ehrgeizigen anfänglichen Produktionsplan von 100.000 Einheiten im ersten Monat, gefolgt von 2,4 Millionen bzw. 2,5 Millionen Einheiten in den folgenden zwei Monaten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Prozessorstrategie für das Galaxy A18 einen möglichen Wandel in der Herangehensweise von Samsung an sein Einsteiger-Smartphone-Sortiment signalisiert. Durch die Entscheidung für etablierte Chipsätze von Drittanbietern von MediaTek und Qualcomm legt Samsung möglicherweise Wert auf Leistungskonsistenz und Diversifizierung der Lieferkette, selbst auf Kosten des Geschäfts seiner eigenen Halbleitersparte. Dieser Schritt wird genau beobachtet, da er einen Präzedenzfall für zukünftige Geräte der Galaxy A-Serie schaffen könnte.

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