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Samsung Galaxy Z Flip7 erhält Exynos 2500-Chipsatz

Samsung Galaxy Z Flip7

Es bleibt dabei, dass der Exynos 2500 für den Einsatz im Galaxy S25 wohl zu spät kommen wird, der Chipsatz lässt sich aber auch für andere Samsung-Modelle nutzen. Nach neuen Informationen Südkoreas TheElec hat von einem hochrangigen Samsung-Beamten die direkte Bestätigung erhalten, dass das Galaxy Z Flip 7 mit dem Exynos 2500 ausgestattet sein wird.

Hatte das Unternehmen in den letzten Jahren bei diesen faltbaren Smartphones stets auf Snapdragon-Prozessoren gesetzt, scheint nun der Kostendruck so hoch zu sein, dass das Unternehmen auf den hauseigenen Chipsatz umsteigt.

Der Einsatz des Exynos in faltbaren Geräten bricht die bisherige Dominanz von Qualcomm in diesem Bereich. Samsung will unabhängiger werden und die eigenen Chips stärker bei den Nutzern etablieren. Die Tatsache, dass der Exynos 2500 zum Einsatz kommt, deutet darauf hin, dass Samsungs 3-nm-Gate-All-Around (GAA)-Technologie in der zweiten Generation Fortschritte macht, auch wenn die Leistung mit den fertigen Geräten noch verifiziert werden muss.

Exynos 2500 Geekbench

In den Single- und Multi-Core-Tests von Geekbench erreicht dieser Chipsatz 2.359 bzw. 8.141 Punkte. Das ist 14 % schneller als der Exynos 2400 (2.506/6.495) im Single-Core und 25 % schneller im Multi-Core.

Die Produktionszahlen für faltbare Geräte mit dem Exynos 2500 bleiben niedrig. Der Hersteller plant, drei Millionen Einheiten des Samsung Galaxy Z Flip7 zu produzieren, was nur etwa einem Prozent der geschätzten Gesamtproduktion von 229,4 Millionen Smartphones für 2024 entspricht. Das Flip FE mit dem Exynos 2400 wird sogar nur in einer Auflage von 900.000 Einheiten produziert. Diese niedrigen Zahlen zeigen, dass Samsung vorsichtig vorgeht, solange noch Herausforderungen bestehen.

Samsung Foundry, die für die Chipproduktion zuständige Abteilung, hat derzeit Probleme. Sein Marktanteil ist auf 9,3 Prozent gesunken, während die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) mit 64,9 Prozent klar dominiert. Gleichzeitig holt die Chinese Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) mit sechs Prozent auf. Samsung hat weiterhin Probleme mit geringen Ausbeuten bei neuen Technologien wie dem Drei-Nanometer-Verfahren und steht unter starkem Wettbewerbsdruck.

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