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OPPO Reno16 Pro Test: Ein Unter-Flaggschiff-Kraftpaket

Der OPPO Reno15 vom letzten November war ein solider, kompakter Alltagsnutzer, auch wenn der leistungsschwache Prozessor Lust auf mehr machte. Sechs Monate später ist OPPO mit seiner aktualisierten Reno16-Reihe bereits zurück.

Wir haben die letzten Tage damit verbracht, den brandneuen OPPO Reno16 Pro zu testen. Angetrieben von einem verbesserten MediaTek Dimensity 9500s-Chip und einem funktionsreichen Kamera-Array verspricht es einen enormen Leistungssprung gegenüber seinem Vorgänger. Hier ist unser praktischer Testbericht.

Herausragender Stil: Die 3D-Floating-Glas-Magie

Auf den ersten Blick erfindet das OPPO Reno16 Pro das Rad nicht völlig neu, obwohl es das Kameramodul für ein klareres Aussehen neu anordnet. Der eigentliche Star der Show ist jedoch die charakteristische „Heartbeat“-Farbgebung.

OPPO hat ein einzigartiges 3D-Schwebemuster auf die untere Hälfte der glänzenden Glasrückseite aufgetragen. Diese Sternspur-Ästhetik erzeugt eine optische Täuschung, die eine hochwertige matte Textur nachahmt und das Muster so aussehen lässt, als würde es direkt von der Oberfläche springen. In einem von visuellen Nachahmern überschwemmten Markt ist es OPPO gelungen, einen völlig einzigartigen Look zu kreieren.

Drehen Sie das Telefon um und Sie werden von einem mittig ausgestanzten Display begrüßt, das von unglaublich schlanken Rahmen begrenzt wird. Damit sind die Probleme mit dem klobigen Rahmen, auf die wir in unserem Reno15-Test hingewiesen haben, vollständig behoben. Zwischen dem Bildschirm und dem hochwertigen Metallrahmen befindet sich zwar eine winzige Kunststoffhalterung, die aber glücklicherweise kaum auffällt. Letztendlich bietet der Reno16 Pro einen erstklassigen Look, der sofort alle Blicke auf sich zieht.

 

OPPO Reno16 Pro Test: Ein Unter-Flaggschiff-Kraftpaket

 

Leistung: Ein Unter-Flaggschiff-Kraftpaket

Unter der Haube erhält der Reno16 Pro ein massives Upgrade mit dem MediaTek Dimensity 9500s Chipsatz. Dieser Prozessor befindet sich direkt unter dem erstklassigen Silizium von MediaTek und erhebt das Telefon direkt in den Sub-Flaggschiff-Bereich.

Die Benchmarks sprechen für sich: Das Telefon erzielte bei AnTuTu satte 2,76 Millionen Punkte und übertraf damit die Premium-Flaggschiffe des letzten Jahres deutlich. OPPO spendierte diesem Modell außerdem blitzschnellen UFS 4.1-Speicher, was angesichts der steigenden Komponentenkosten ein gewaltiger Gewinn ist. In Tests unter realen Bedingungen erreichten die sequentiellen Lese-/Schreibgeschwindigkeiten 2.000 MB/s, ohne ins Schwitzen zu geraten.

Mobile Gaming-Leistung

Das Spielen auf diesem Gerät ist ein absolutes Kinderspiel. Beim Laufen Genshin Impact Bei hohen Bildrateneinstellungen erreichte das Reno16 Pro einen butterweichen Durchschnitt von 89 fps.

Dank des effizienten 3-nm-Prozesses von TSMC erreichten die Innentemperaturen bescheidene 39,2 °C. Der einzige Haken? Der hochwertige Metallrahmen leitet die Wärme so gut vom Inneren ab, dass es sich bei längeren Gaming-Marathons spürbar warm anfühlt.

Kameras: Unterhaltsame Funktionen treffen auf seriöse Hardware

Anstatt nur reine Megapixelzahlen zu verfolgen, konzentriert sich OPPO stark auf kreative, für soziale Medien geeignete Funktionen. Allerdings sind die Hardware-Spezifikationen hier nicht zu verachten. Sie erhalten ein gestapeltes Dreifachkamera-Array: a 200MP Hauptsensor, ein 50-MP-Ultraweitwinkelobjektiv und ein 50-MP-Periskop-Teleobjektiv mit 3,5-fachem optischen Zoom.

Für alltägliche Schnappschüsse bietet das Reno16 Pro die typische OPPO-Zuverlässigkeit mit hervorragender Farbgenauigkeit und gestochen scharfen Details. Kaufen Sie es jedoch nicht nur wegen des 200-Megapixel-Modus – es kann sich träge anfühlen und es geht mehr um Angeberei als um den praktischen Nutzen. Was es wirklich glänzt, ist die Bereitstellung eines kristallklaren 2x-Digitalausschnitts. Bei Aufnahmen aus großer Entfernung erledigt das Periskopobjektiv mit 3,5-facher Vergrößerung die schwere Arbeit wunderbar und sorgt auch bei einem 7-fachen Ausschnitt für eine hervorragende Benutzerfreundlichkeit.

 

OPPO Reno16 Pro Test: Ein Unter-Flaggschiff-Kraftpaket

 

Porträts und KI-Tools der nächsten Stufe

In der Porträtfotografie dominiert OPPO durchweg, und das Reno16 Pro bildet da keine Ausnahme. Die Kantenerkennung ist unglaublich präzise und trennt mühelos einzelne Haarsträhnen von einem wunderschön verschwommenen Hintergrund. Das Beste ist, dass Hauttöne völlig natürlich aussehen, ohne aggressiv gefiltert zu wirken.

Mit der Software beginnt der wahre Spaß. Die integrierte POP-Kamera-App enthält fast zehn Retro-Filter – wie Instax- und Vintage-CCD-Kameraeffekte –, mit denen Sie ohne Bearbeitung direkt in sozialen Medien posten können. OPPO hat außerdem seine „Live Collage“-Funktion auf „Live Sticker Collage“ aktualisiert und nutzt KI, um Ihre Motive sofort auszuschneiden und in dynamische Aufkleber umzuwandeln. Es ist eine unglaublich fesselnde Funktion, mit der unser Team nicht aufhören konnte.

Das Fazit: Das Komplettpaket der Mittelklasse

Die Reno-Reihe war schon immer OPPOs Standard auf dem Mainstream-Markt, und der Reno16 Pro verfeinert diese Erfolgsformel. Durch die Behebung der Leistungsmängel seines Vorgängers hat OPPO ein wirklich vielseitiges Mittelklassegerät geschaffen.

Anstatt sich im Hardware-Wettrüsten zu verzetteln, nutzte die Marke das, was jüngere Nutzer wirklich interessiert: trendige Filmsimulationen und schnelle KI-Bearbeitungstools. Es handelt sich um einen strategischen Homerun, der seine Zielgruppe mit Sicherheit ansprechen wird.

Vor- und Nachteile

  • Vorteile:

    • Auffälliges, hochwertiges 3D-Design

    • Hochinteressante, für soziale Netzwerke geeignete Kamerafunktionen

    • Sub-Flaggschiff-Leistung durch den Dimensity 9500s-Chip

  • Nachteile:

    • Der Metallrahmen kann bei langen Gaming-Sessions unangenehm warm werden

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