AMD-CEO bestätigt, dass die Xbox der nächsten Generation für 2027 auf dem richtigen Weg ist, neue Steam-Maschine für 2026 geplant
Trotz der vorherrschenden Marktunsicherheit hinsichtlich der nächsten Generation von Spielekonsolen zeigte sich AMD-CEO Dr. Lisa Su zuversichtlich, dass eine erhebliche Verzögerung „nicht sehr wahrscheinlich“ sei. In jüngsten Stellungnahmen lieferte Su ein optimistisches Update zum Fortschritt sowohl der Xbox der nächsten Generation als auch der neuen Steam Machine von Valve und bestätigte, dass beide Plattformen im Zeitplan liegen und weiterhin mit AMD-Chiplösungen betrieben werden.

Laut Kommentaren, die kürzlich bei einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen abgegeben wurden, schreitet die Xbox der nächsten Generation von Microsoft reibungslos voran, wobei die Entwicklung auf ein Veröffentlichungsfenster im Jahr 2027 abzielt. Die Konsole wird auf einem semi-kundenspezifischen AMD System on a Chip (SoC) basieren und die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Technologiegiganten fortsetzen. Dieser Zeitplan sorgt dafür, dass die Hardware auf dem von der Branche erwarteten Weg zur Markteinführung bleibt.
Branchenanalysten haben jedoch Bedenken hinsichtlich möglicher Hürden geäußert, insbesondere des anhaltenden Anstiegs der Speicherpreise. Xbox-Präsidentin Sarah Bond hat das neue Gerät zuvor als „sehr hochwertig“ bezeichnet, was zu Spekulationen über den endgültigen Preis geführt hat. Wenn sich die aktuellen Entwicklungstrends fortsetzen, wird die neue Xbox voraussichtlich über eine leistungsstarke AMD „Magnus“-APU mit einer 11-Kern-Zen-6-CPU und einer RDNA-5-Grafikarchitektur verfügen. Diese Konfiguration erfordert möglicherweise 36 GB oder sogar mehr GDDR7-Speicher, was den Preis der Konsole für Verbraucher erheblich in die Höhe treiben könnte, insbesondere in einem Markt, in dem sich Speicherknappheit bereits auf die Komponentenkosten auswirkt.

Unterdessen bereitet sich Valve auch darauf vor, mit einer neuen Steam Machine, deren Veröffentlichung Anfang 2026 geplant ist, wieder in den konsolenähnlichen Hardware-Bereich vorzudringen. Dieses Gerät ist eher im mittleren bis unteren Marktsegment positioniert. Berichten zufolge wird es über einen AMD Zen 4-Prozessor mit RDNA 3-Grafikarchitektur verfügen, eine Kombination, die 4K-Ausgabe unterstützen kann. Allerdings spekulieren Analysten, ähnlich wie bei der Xbox, dass die hohen Kosten für DDR5-Speicher möglicherweise dazu führen könnten, dass Valve seine ursprünglich geplante Veröffentlichung im ersten Quartal 2026 verschiebt.
Es ist wichtig zu beachten, dass Sus Kommentare zwar auf starke Fortschritte bei der Chip-Entwicklung hinweisen, sie jedoch nicht als bedingungslose Garantie für eine Veröffentlichung der Xbox im Jahr 2027 dienen. Externe Faktoren, einschließlich der Stabilität der Lieferkette und der Komponentenkosten, könnten dennoch den endgültigen Produktions- und Markteinführungszeitplan für beide kommenden Systeme beeinflussen.