Skip to content

Die H100-GPUs von NVIDIA fliegen in den Weltraum, angetrieben von der Sonne und gekühlt vom Kosmos

Um den wachsenden Energieverbrauch und die Landnutzungsherausforderungen erdbasierter Rechenzentren zu bewältigen, plant das KI-Startup Starcloud, Rechenzentren ins All zu schicken, ein Vorhaben, das sich nun die Unterstützung des Technologieriesen NVIDIA gesichert hat. Laut einem Wccftech-Bericht vom 22. Oktober zielt dieses ehrgeizige Projekt darauf ab, eine neue Grenze für Hochleistungsrechnen außerhalb der Atmosphäre unseres Planeten zu schaffen.

Die Vision von Starcloud, die erstmals im Juni mit der „Space Data Center“-Initiative angekündigt wurde, besteht darin, letztendlich das weltweit erste Rechenzentrum im Gigawatt-Maßstab (1 Million kW) im Orbit zu bauen. Diese riesige Anlage wäre mit einer großen Anzahl von KI-Chips bestückt und würde von einer kolossalen 4 km × 4 km großen Solaranlage angetrieben werden, die eine konstante und reichlich vorhandene Energiequelle erschließen würde.

Die H100-GPUs von NVIDIA sind auf dem Weg ins All

NVIDIA bestätigte offiziell seine Partnerschaft mit Starcloud in einem Blogbeitrag vom 15. Oktober, in dem die erste Phase der Mission detailliert beschrieben wurde. Die beiden Unternehmen werden zusammenarbeiten, um Starcloud-1 zu starten, einen 60 kg schweren Satelliten, der mit einer leistungsstarken NVIDIA H100 AI GPU ausgestattet ist. Dieser erste Schritt wird als entscheidender Machbarkeitsnachweis für das größere Ziel eines orbitalen Datenzentrums dienen.

Die H100-GPUs von NVIDIA sind auf dem Weg ins All

Laut NVIDIA wird dieser weltraumgestützte H100 eine 100-mal größere Rechenleistung bieten als jede andere derzeit im Weltraum befindliche Computermission. Noch wichtiger ist, dass dieser Ansatz die Energiebeschränkungen terrestrischer Rechenzentren vollständig umgeht. Durch die kontinuierliche Sammlung von Sonnenlicht im Orbit kann das Rechenzentrum auf eine nahezu unbegrenzte Stromversorgung zugreifen, ohne auf Batterien oder Notstromsysteme angewiesen zu sein.

Das Projekt präsentiert auch eine elegante Lösung für eine der größten Herausforderungen in der Informatik: die Wärmeableitung. NVIDIA plant, das Vakuum des Weltraums als natürliches, groß angelegtes Kühlsystem zu nutzen. Die vom Rechenzentrum erzeugte Abwärme wird durch Infrarotemissionen direkt in den Weltraum abgestrahlt. Diese als natürlicher „Himmelsstrahler“ beschriebene Methode erfordert kein Wasser, steigert die betriebliche Effizienz und schont eine wertvolle Ressource auf der Erde.

Die H100-GPUs von NVIDIA sind auf dem Weg ins All


_{area}

_{region}
_{language}